Hier gehts um Ikonen , die einfach nicht tot zu kriegen sind , sie machen Musik nicht seit Jahren , sondern seit Jahrzehnten.

Fangen wir einfach mal mit einem kleinen Gnom an , der direkt aus irgendeiner keltischen Sage gehüpft ist und der mich
lustiger Weise immer an den Zauberer Catweazle aus meiner Kindheit erinnert .
Gemeint ist natürlich Ian Anderson aka Jethro Tull , auch wenn er seit neuerem nicht mehr so genannt werden will und
keine Scheibe mehr unter diesem Namen rausbringen wird , mit 67 Jahren darf man halt auch ein wenig kautzig sein .

Und begonnen hat es 1968 so


Zarte Ansätze waren ja schon mal da , aber typisch Tull war wohl erst das nächste Album Stand up , übrigens das
einzige mit dem Jethro Tull Nummer 1 der englischen Charts erreicht hat , daraus der Titel "Nothing is easy "
live 1979 auf der Isle of Wright und bei der Bühnenpräsenz ist der "Catweazle" auch voll da .



Und so zieht sich das Ganze über Aqualung , Lokomotiv Breath und viele andere bis heute hin und der Mann scheint irgendwie
kein Stück müde .

Was sein 2014ner Album Homo Erraticus trefflich beweist , hier der Song Doggerland , ein typischer Tull ..... ups Anderson natürlich .