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Thema: Eine Gegenüberstellung der Kosten

  1. #1

    Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Langzeitarbeitslose sind Menschen, die aus verschiedenen, teilweise berechtigten Gründen aus unser Arbeitswelt ausgeschieden sind.
    Diese Menschen bedürfen ein besonderes Augenmerk.

    Ich finde es richtig dass sie in ein Förderprogramm aufgenommen werden um Hoffnung zu geben, dass sie eines Tages den Weg in eine Arbeitswelt zurückfinden.

    Nun lese ich:

    2017 waren dem Entwurf zufolge noch 4,443 Milliarden Euro innerhalb des Hartz-IV-Systems für "Leistungen zur Eingliederung in Arbeit" eingeplant. 2018 kalkuliert Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit 4,185 Milliarden Euro, also mit genau 258 Millionen Euro weniger, obwohl Union und SPD in ihren Wahlprogrammen mehr für Langzeitarbeitslose tun wollen.

    http://www.n-tv.de/politik/Schaeuble...e19981772.html

    Dann interessierten mich in diesem Zusammenhang die Kosten für Flüchtlinge.

    Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben zur Bewältigung der Flüchtlingskrise rund 21,7 Milliarden Euro ausgegeben. Nach dem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums sind für dieses Jahr weitere 21,3 Milliarden Euro dafür im Bundeshaushalt eingeplant.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...rden-Euro.html
    -----------

    Jetzt kann sich jeder seine Gedanken machen ob das der richtige Weg ist..
    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

  2. #2
    gnadenlos
    User

    AW: Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Zitat Zitat von Eddy2004 Beitrag anzeigen
    Jetzt kann sich jeder seine Gedanken machen ob das der richtige Weg ist..
    Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Sowohl inhaltlich, als auch zahlenmäßig.

    Ob die Gelder für eine Wiedereingliederung sinnvoll sind, erhöht oder gesenkt werden sollten, kann man nur anhand der bisherigen Ergebnisse beurteilen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die schlecht aussehen. Zudem hat Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eine Vollbeschäftigung versprochen (< 3 % Arbeitslose bis - ich glaube - 2022). Sie schafft das. Weshalb also noch Geld in irgendwelchen Maßnahmen versenken?

  3. #3

    AW: Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Zitat Zitat von gnadenlos Beitrag anzeigen
    Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Sowohl inhaltlich, als auch zahlenmäßig.

    Ob die Gelder für eine Wiedereingliederung sinnvoll sind, erhöht oder gesenkt werden sollten, kann man nur anhand der bisherigen Ergebnisse beurteilen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die schlecht aussehen. Zudem hat Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eine Vollbeschäftigung versprochen (< 3 % Arbeitslose bis - ich glaube - 2022). Sie schafft das. Weshalb also noch Geld in irgendwelchen Maßnahmen versenken?
    Wir haben leicht reden ..wie man so schön sagt.
    Versetze Dich einmal in einen 55 jährigen, ohne Arbeit, kaum Hoffnung auf Arbeit, dieser Betroffene dürfte eine andere Meinung haben nach dem Motto.. erst wir Deutschen.. dann der Rest..
    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

  4. #4
    bibi
    User

    AW: Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Zitat Zitat von Eddy2004 Beitrag anzeigen
    Wir haben leicht reden ..wie man so schön sagt.
    Versetze Dich einmal in einen 55 jährigen, ohne Arbeit, kaum Hoffnung auf Arbeit, dieser Betroffene dürfte eine andere Meinung haben nach dem Motto.. erst wir Deutschen.. dann der Rest..
    Das kann ich Unterschreiben was du Schreibst.

  5. #5
    gnadenlos
    User

    AW: Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Zitat Zitat von Eddy2004 Beitrag anzeigen
    Wir haben leicht reden ..wie man so schön sagt.
    Versetze Dich einmal in einen 55 jährigen, ohne Arbeit, kaum Hoffnung auf Arbeit, dieser Betroffene dürfte eine andere Meinung haben nach dem Motto.. erst wir Deutschen.. dann der Rest..
    Das kann den meisten Ü55-Jährigen egal sein, weil diese Maßnahmen weder Arbeitsplätze schaffen noch den Arbeitsuchenden wesentlich intelligenter oder reicher machen. Kurz: Für die Statistik, aber sonst für die Füß'.

  6. #6

    AW: Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Zitat Zitat von bibi Beitrag anzeigen
    Das kann ich Unterschreiben was du Schreibst.

    Auch Langzeit-Arbeitslose sind Menschen mit Verstand, wenn sie sehen was die Regierung für Flüchtlinge ausgibt, sie selber ein erbärmliches Leben führen müssen..geht bei denen das Messer in der Hosentasche auf..
    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

  7. #7
    bibi
    User

    AW: Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Zitat Zitat von gnadenlos Beitrag anzeigen
    Das kann den meisten Ü55-Jährigen egal sein, weil diese Maßnahmen weder Arbeitsplätze schaffen noch den Arbeitsuchenden wesentlich intelligenter oder reicher machen. Kurz: Für die Statistik, aber sonst für die Füß'.
    Nein, aber die zu erwartende Rente ist futsch !

  8. #8

    AW: Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Zitat Zitat von bibi Beitrag anzeigen
    Nein, aber die zu erwartende Rente ist futsch !
    Es geht hier weniger um eine Rente.
    Wenn ein Mensch..sagen wir bis zum 55sten Lebensjahr hier gearbeitet hat, hat er seinen Teil für dieses Land beigebracht.
    Wenn man die Leistungen betrachtet, die die Flüchtlinge beziehen.. die dem eines Hartz 4 Empfängers gleichkommen und dann die erbrachte Leistung eines Menschen in Augenschein nimmt..der hier Jahrzehnte seinen Teil geleistet hat.. stimmt etwas nicht.
    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

  9. #9
    bibi
    User

    AW: Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Zitat Zitat von Eddy2004 Beitrag anzeigen
    Es geht hier weniger um eine Rente.
    Wenn ein Mensch..sagen wir bis zum 55sten Lebensjahr hier gearbeitet hat, hat er seinen Teil für dieses Land beigebracht.
    Wenn man die Leistungen betrachtet, die die Flüchtlinge beziehen.. die dem eines Hartz 4 Empfängers gleichkommen und dann die erbrachte Leistung eines Menschen in Augenschein nimmt..der hier Jahrzehnte seinen Teil geleistet hat.. stimmt etwas nicht.
    Wenn er nach dem 55 Lebensjar nichts mehr einzahlen kann beibt er nach dem heutigen stand auf
    einer Sozial-Rente kleben.

  10. #10
    WSBLN
    User

    AW: Eine Gegenüberstellung der Kosten

    Zitat Zitat von Eddy2004 Beitrag anzeigen
    Es geht hier weniger um eine Rente.
    Wenn ein Mensch..sagen wir bis zum 55sten Lebensjahr hier gearbeitet hat, hat er seinen Teil für dieses Land beigebracht.
    Wenn man die Leistungen betrachtet, die die Flüchtlinge beziehen.. die dem eines Hartz 4 Empfängers gleichkommen und dann die erbrachte Leistung eines Menschen in Augenschein nimmt..der hier Jahrzehnte seinen Teil geleistet hat.. stimmt etwas nicht.

    Jemand, der bis zum 55. oder 65. Lebensjahr gearbeitet hat, hat dafür monatlich seinen Lohn bekommen. Aus dieser Zeit bestehen also keinerlei Entgeltansprüche mehr.

    Die Einzahlungen in die Rentenkasse garantierten seinen Eltern und Großeltern die Rente. Es ist kein eigenes "Ansparen" für später, aus den Beiträgen der Arbeitenden wurden und werden die Renten für die jetzigen Rentner finanziert.

    Die momentan arbeitende Bevölkerung sorgt mit ihren Rentenabzügen für die Rente der Eltern und Großeltern. Aus der Anzahl der beitragspflichigen Jahre und der tatsächlich gezahlten Beiträge wird die Anwartschaft der künftigen Rente ermittelt.

    Wenn es nur noch prekäre Mistjobs gibt, wie bspw. Werbung verteilen, dann kommt in der Rentenkasse nicht viel Geld zusammen und die Renten sinken, auch für ehemalige Zettelverteilerbosse.

    Das alles hat mit der Finanzierung der Flüchtlinge nichts zu tun. Das Verschenken von U-Booten, in den Sand gesetzte Bauvorhaben und kommunale Misswirtschaft reißen erhebliche Löcher in die Haushalte. Es wird Zeit für

    persönliche Haftung der Erster-Spatenstich-Stecher, Planer und Absegner.

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